





Die Gebäude Hagenstraße 36 und 38 wurden zwischen 1950 und 1957 als Werkstatt- und Bürogebäude errichtet und im Laufe der Jahre mehrfach erweitert und umgenutzt. Im Zuge der Umstrukturierung wurden 21 geförderte Kleinstwohnungen für die Soziale Wohnraumhilfe in die bestehende Gebäudestruktur integriert. Es entstanden 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von 35 - 40 m². Die Wohnungen der Erdgeschossebene sind barrierefrei und durch neu geschaffene Zugänge erschlossen. Zwei dieser Wohnungen sind zusätzlich rollstuhlgerecht ausgeführt.
Die Gebäude wurden in Massivbauweise mit einer Tragstruktur aus ausbetonierten Stahlprofilstützen und -trägern sowie Stahlbeton- und Stahlsteindecken errichtet. Im Rahmen der energetischen Sanierung erhielten die Gebäude ein vorgesetztes Wärmedämmverbundsystem mit einer strukturierten Putzoberfläche und Klinkersockel. Die Gestaltung orientiert sich damit an der angrenzenden Bebauung und fügt die Gebäude weiterhin angemessen in das überwiegend durch Wohnnutzung geprägte Umfeld ein.
AuftraggeberIn: Möller-Payer GbR Grundstücksgesellschaft