





Wettbewerb - 2. Preis
Die Bürgerbegegnungsstätte ist als kompakter, zweigeschossiger Baukörper konzipiert, der entlang der nördlichen Grundstücksgrenze eine neue, klare Gebäudekante zum Platz definiert. Unter der einfachen, ortstypischen Dachform des Satteldaches werden alle Funktionen der Begegnungsstätte unter einem Dach zusammengefasst.
Der Vorplatz vor dem Gebäude lädt zur Begegnung und zum Austausch zwischen den unterschiedlichen Nutzer*innen ein. Durch den Rücksprung der Fassade entsteht ein überdachter Eingangsbereich unter einer ortstypischen Remise, der einen witterungsgeschützten Ausgang aus dem Saal ermöglicht.
Das klar strukturierte Entrée bildet einen markanten Antritt für das Ensemble und gewährleistet Nutzungsoffenheit und eine gute Orientierung. Im Foyer öffnet sich ein großzügiger Raum mit einladender Atmosphäre, der die verschiedenen Funktionen des Gebäudes zentral miteinander verbindet. Links im Erdgeschoss ist die Tagespflege angeordnet und über eine Treppe gelangt man in das Obergeschoss mit Physiotherapie, Fußpflege und Kleingewerbe. Innerhalb der Einheiten schaffen weitreichende Verglasungen Blickbeziehungen und belichten die Flurbereiche.
Die klar gefassten, öffentlichen und halböffentlichen Räume orientieren sich in ihrer Maßstäblichkeit und Nutzungsvielfalt an den Bedürfnissen der künftigen Besucher*innen. Es entsteht ein Ort mit prägender Carakteristik, der erlebt, gespürt und entdeckt werden will und der flexibel auf sich ändernde Ansprüche reagieren kann.
Ausloberin: Gemeinde Jembke
Freiraumplanung: nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB schonhoff schadzek depenbrock
Visualisierung: Dipl.-Ing. Matthias Harms